Der erste Tag ist angebrochen…

Schon seit längerer Zeit trage und plage ich mich mit dem Gedanken mir das Rauchen abzugewöhnen. Mehr als 35 Jahre pumpe ich nun täglich Unmengen von Nikotin, Teer und andere Gifte in meinen Körper, damit soll nun Schluss sein.

Also habe ich gestern am 19.02.2013 um 20.45 Uhr meine letzte Zigarette geraucht und bis ich um ca. 23.30 Uhr ins Bett gegangen bin, hat mir eigentlich auch noch überhaupt nichts gefehlt.

HaHa, ja klar, den ganzen Tag das Gift reingehämmert, was soll da in 2 oder 3 Stunden auch schon schon fehlen werdet ihr jetzt denken. Schon mal was davon gehört das der Mensch ein Gewohnheitstier ist? Es fehlt einfach etwas….

Anscheinend sitzt mir im Unterbewusstsein doch die Angst im Nacken. Ich habe schlecht geschlafen und mies geträumt. War um 5.30 Uhr schon wach, was normalerweise nicht meine Zeit ist. Einschlafen ging nicht mehr, also bin ich raus aus dem Bett und habe dieses Blog installiert.

Nun sitze ich also hier und hämmere in die Tasten. Gar nicht so leicht ohne Zigarette. Der Drecksack in meine Kopf flüstert mir zu: „Los, geh dir doch Kippen holen. Der Automat ist um die Ecke und Kleingeld hast du auch. Geh doch! Auf einen Tag mehr oder weniger kommts auch nicht an!“

Nichts da. Du schaffst mich nicht. Noch ist es auszuhalten. Ich weiß gar nicht wie ich das Gefühl beschreiben soll. Es ist, als ob man dem Körper was entziehen würde. Man ist nervös und fahrig, die Hände wissen nicht womit sie sich beschäftigen sollen. Man vermisst den Geruch und Geschmack des würzigen Rauchs. Und diese Gedanken schon nach nicht einmal 12 Stunden, wovon ich etwa 6 Stunden geschlafen habe. Wie soll das nur nachher im Betrieb werden. Da rauchen doch noch einige Kollegen, wenn auch im Raucherraum und nicht im Büro.

Jetzt mache ich mich mal langsam fertig für die Arbeit. Ich melde mich im laufe des Tages noch einmal.



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