Zeit der Vorsätze

Nun kommt sie wieder, die Zeit der Vorsätze. Man nimmt sich vor im nächsten Jahr einiges anders, oder sogar besser zu machen. Ein ganz beliebter Vorsatz ist, im nächsten Jahr beziehungsweise an Silvester um Mitternacht die letzte Zigarette zu rauchen.

Das kann klappen, wobei es dann doch meistens in die Hose geht. Ich erkläre euch auch warum das so ist.

So ein Vorsatz wird meistens in der Woche vor Silvester getroffen. Im nüchternen Zustand fällt einem das leicht und es ist ja auch noch eine Weile hin, bis es so weit ist. Dann kommt der Silvesterabend und es ist fast an der Zeit seine Vorsätze in die Tat umzusetzen. Nicht berücksichtigt hat man allerdings, dass am Silvesterabend doch einiges an Alkohol konsumiert wird. Mit jedem Glas Alkohol wird das Verlangen nach Nikotin angekurbelt und der Vorsatz für das neue Jahr rückt in weite Ferne. Um Mitternacht dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist seinen Vorsatz in die Tat umzusetzen, ist es einem dann schon fast egal was man sich vorgenommen hat.

Auch ich habe das einige Male versucht,geklappt hat es allerdings nie.

Deshalb sollte man sich einen besseren Zeitpunkt wählen, wenn man schon einen Zeitpunkt festmachen möchte. Am besten ist es in einer Stressfreien Phase, zum Beispiel im Urlaub.

Ich bin eigentlich kein Freund davon, denn meiner Meinung und Erfahrung nach merkt man selbst wenn der Zeitpunkt gekommen ist mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich wünsche Euch allen ein gesundes und rauchfreies Jahr 2018.

Eine Woche ist geschafft..

Eine Woche ist vorbei und wenn man Ärzten und Fachleuten glauben möchte, ist der körperliche Nikotinentzug nun vollständig abgeschlossen. Wobei ich mit diesem, trotz des täglichen Konsums von ca. 50 Zigaretten, eigentlich kein Problem hatte. Klar war da ein leichtes Zittern und ein Gefühl der Unruhe, aber im Großen und Ganzen war es leicht zu ertragen.

Wenn mir letzte Woche jemand erzählt hätte, dass ich es schaffe das Rauchen sein zu lassen, hätte ich ihn sicherlich ausgelacht. Genauso wenig wie ich geglaubt hätte, dass ich diese Woche hier am PC sitze und schreibe ohne eine Zigarette nach der anderen zu rauchen. Ich bin richtig erstaunt über mich selbst. Wenn ich so an meine viele Versuche zurückdenke, die ich schon unternommen habe, gibt es für mich eigentlich noch immer keine richtige Erklärung warum es mir jetzt so leicht fällt. Ob mich jemand heimlich in Hypnose versetzt hat? Oder mir Medikamente verabreicht hat? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal. Ich bin einfach froh das es ist, wie es ist

und es ist einfach nur geil……



Der erste Tag ist angebrochen…

Schon seit längerer Zeit trage und plage ich mich mit dem Gedanken mir das Rauchen abzugewöhnen. Mehr als 35 Jahre pumpe ich nun täglich Unmengen von Nikotin, Teer und andere Gifte in meinen Körper, damit soll nun Schluss sein.

Also habe ich gestern am 19.02.2013 um 20.45 Uhr meine letzte Zigarette geraucht und bis ich um ca. 23.30 Uhr ins Bett gegangen bin, hat mir eigentlich auch noch überhaupt nichts gefehlt.

HaHa, ja klar, den ganzen Tag das Gift reingehämmert, was soll da in 2 oder 3 Stunden auch schon schon fehlen werdet ihr jetzt denken. Schon mal was davon gehört das der Mensch ein Gewohnheitstier ist? Es fehlt einfach etwas….

Anscheinend sitzt mir im Unterbewusstsein doch die Angst im Nacken. Ich habe schlecht geschlafen und mies geträumt. War um 5.30 Uhr schon wach, was normalerweise nicht meine Zeit ist. Einschlafen ging nicht mehr, also bin ich raus aus dem Bett und habe dieses Blog installiert.

Nun sitze ich also hier und hämmere in die Tasten. Gar nicht so leicht ohne Zigarette. Der Drecksack in meine Kopf flüstert mir zu: „Los, geh dir doch Kippen holen. Der Automat ist um die Ecke und Kleingeld hast du auch. Geh doch! Auf einen Tag mehr oder weniger kommts auch nicht an!“

Nichts da. Du schaffst mich nicht. Noch ist es auszuhalten. Ich weiß gar nicht wie ich das Gefühl beschreiben soll. Es ist, als ob man dem Körper was entziehen würde. Man ist nervös und fahrig, die Hände wissen nicht womit sie sich beschäftigen sollen. Man vermisst den Geruch und Geschmack des würzigen Rauchs. Und diese Gedanken schon nach nicht einmal 12 Stunden, wovon ich etwa 6 Stunden geschlafen habe. Wie soll das nur nachher im Betrieb werden. Da rauchen doch noch einige Kollegen, wenn auch im Raucherraum und nicht im Büro.

Jetzt mache ich mich mal langsam fertig für die Arbeit. Ich melde mich im laufe des Tages noch einmal.